
Modul 4B ist das attraktivste und ambitionierteste Modul der EEW-Förderung. Es belohnt umfassende Prozessoptimierungen mit den höchsten Förderquoten – setzt aber ein BAFA-konformes Einsparkonzept voraus. Was hinter Modul 4B steckt.
Modul 4B trägt die offizielle Bezeichnung "Effiziente Energienutzung – Premiumförderung" und ist das ambitionierteste Fördermodul innerhalb der EEW-Förderung. Während andere Module auf einzelne Technologien oder vereinfachte Effizienznachweise setzen, zielt Modul 4B auf umfassende Prozessoptimierungen ab, die eine substanzielle Treibhausgasreduktion erzielen.
Das zentrale Ziel: Maßnahmen, die mindestens 30 % Treibhausgasreduktion gegenüber dem Ausgangszustand der geförderten Anlage erzielen, werden mit den höchsten Förderquoten des gesamten EEW-Programms unterstützt. Ein wichtiger Unterschied zu Modul 4A: Modul 4B ist offen für alle Unternehmensgrößen – nicht nur für KMU.
Es gibt kein gesetzlich vorgeschriebenes Mindestinvestitionsvolumen. Die Erstellung des erforderlichen Einsparkonzepts und der Aufwand für die Antragstellung empfehlen Modul 4B allerdings erst ab einem Investitionsvolumen von ca. 50.000 €, um ein angemessenes Verhältnis von Förderbetrag zu Beratungsaufwand zu erzielen.
Modul 4B ist das anspruchsvollste Modul der EEW-Förderung – mit dem höchsten Nachweisniveau, aber auch den höchsten Förderquoten. Folgende Anforderungen müssen erfüllt sein:
Modul 4B bietet die höchsten Förderquoten aller EEW-Module. Die genaue Quote richtet sich nach der Unternehmensgröße gemäß EU-KMU-Definition:
UnternehmensgrößeFörderquote Modul 4BDefinitionKMU (klein & mittel)bis 45 %< 250 MA, < 50 Mio. € UmsatzMittlere Unternehmenbis 35 %250–999 MA oder 50–250 Mio. € UmsatzGroßunternehmenbis 30 %≥ 1.000 MA oder > 250 Mio. € Umsatz
Der maximale Zuschuss beträgt 20 Mio. € pro Projekt. Zu den förderfähigen Kosten zählen: Investitionskosten der neuen Anlage, Lieferung, Montage, Inbetriebnahme und Einweisung des Personals. Nicht förderfähig sind laufende Betriebskosten, Wartungsverträge, Finanzierungskosten und (für vorsteuerabzugsberechtigte Unternehmen) die Umsatzsteuer.
Das Einsparkonzept ist das zentrale Dokument im Modul-4B-Antrag. Es muss von einem BAFA-zugelassenen Energieberater erstellt werden – das ist keine Formalie, sondern eine harte Zulässigkeitsvoraussetzung. Anträge ohne gültiges Einsparkonzept von zugelassenem Berater werden von der BAFA ohne inhaltliche Prüfung abgelehnt.
Folgende Inhalte muss das Einsparkonzept zwingend enthalten:
Die Erstellung des Einsparkonzepts dauert je nach Komplexität typischerweise 3–6 Wochen. Banhoek Consulting erstellt das Einsparkonzept gemeinsam mit unseren BAFA-zugelassenen Energieberatern: Wir erfassen die Anlagendaten, erarbeiten die CO₂-Bilanzierung und prüfen das fertige Konzept auf BAFA-Konformität, bevor der Antrag eingereicht wird. Sie müssen keinen Energieberater selbst suchen oder beauftragen.
Modul 4B ist besonders attraktiv für Unternehmen, bei denen das Verhältnis von Förderbetrag zu Beratungsaufwand stimmt – also bei größeren Investitionsvolumina und klar definierten Effizienzprojekten. Folgende Konstellationen sind typische Anwendungsfälle:
Banhoek Consulting prüft in einem kostenlosen Quick-Check, ob Ihre Maßnahme die Voraussetzungen für die Premiumförderung erfüllt – und wie hoch Ihr individueller Förderbetrag ausfallen kann.
Modul 4B ist das leistungsstärkste Modul der EEW-Förderung – mit Förderquoten von bis zu 45 % für KMU und einem maximalen Zuschuss von 20 Mio. € pro Projekt. Der höhere Aufwand durch das erforderliche Einsparkonzept zahlt sich besonders bei größeren Investitionsvolumina und energieintensiven Prozessen aus.
Banhoek Consulting hat Modul 4B in zahlreichen Branchen erfolgreich beantragt. Wir begleiten Sie von der ersten Machbarkeitsprüfung über das Einsparkonzept bis zur vollständigen Antragstellung und Auszahlung.
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