Case Study Elektronikfertigung

Neue Lötanlage. 35 % weniger Energieverbrauch. 210.000 € Förderung.

Reflow-Löten, Reinigung, Prüftechnik, Druckluft – die Elektronikfertigung ist ein vielschichtiger Energieverbraucher. Besonders ältere Lötöfen arbeiten mit konstant hohen Temperaturen, unabhängig davon, ob gerade Platinen im Durchlauf sind oder nicht.
Was wäre, wenn eine neue Generation energieeffizienter Fertigungsanlagen nicht nur die Produktqualität verbessert, sondern auch staatlich mit bis zu 35% gefördert wird?
Das Bild zeigt eine helle, moderne Produktionsumgebung mit blau-weißer Grundstimmung. Im Vordergrund sitzt ein junger Mann in schwarzem Hemd, der lächelnd ein Präzisionswerkzeug in der Hand hält und seiner Kollegin, einer Ingenieurin in grauer Arbeitskleidung und Brille, erklärt. Beide wirken konzentriert und engagiert. Im Hintergrund arbeiten zwei weitere Ingenieure an Computern mit technischer Software, während durch große Fenster viel Tageslicht in den Raum fällt. Die Szene vermittelt Teamgeist, Innovation und technische Präzision.
Das Bild zeigt einen konzentrierten Techniker mittleren Alters, der mit einer Lupe ein Metall-Präzisionswerkzeug genau untersucht. Er trägt Handschuhe und ein dunkelblaues Hemd, während vor ihm eine Messmaschine steht, auf der das Werkzeug eingespannt ist. Im unscharfen Hintergrund arbeitet eine weitere Person an einem Computer, was eine industrielle, technisch orientierte Arbeitsumgebung vermittelt. Die Szene wirkt detailorientiert und verdeutlicht die traditionelle, zeitaufwändige manuelle Verschleißanalyse.

Energie in der Elektronikfertigung:
klein, aber oho

Auch wenn Elektronikbetriebe nicht zu den klassischen Schwerindustrieunternehmen gehören, summieren sich die Energieverbräuche erheblich. Reflow-Lötanlagen, Wellenlötmaschinen und Waschstraßen laufen oft im Dauerbetrieb auf hohen Temperaturen. Hinzu kommen Druckluftsysteme mit hohen Leckageverlusten und Klimatisierung für ESD-sensitive Fertigungsbereiche. In der Summe entstehen Stromkosten von oft 150.000–300.000 € jährlich.

Wenn der Lötofen älter wird als die Produkte

Ein mittelständischer EMS-Dienstleister (Electronic Manufacturing Services) mit ca. 200 Mitarbeitern betrieb seit zehn Jahren dieselben Reflow-Lötöfen. Die Anlagen waren technisch noch funktionsfähig, aber verglichen mit der aktuellen Generation erheblich ineffizienter. Gleichzeitig hatte eine Druckluft-Bestandsanalyse ergeben, dass 28 % der erzeugten Druckluft durch Leckagen verloren gingen. Investitionsbedarf war klar – die Förderfähigkeit war es nicht.
Das Bild zeigt die moderne Fassade eines Firmengebäudes mit großem FRAISA-Logo. Auf einem tiefblauen Hintergrund steht in weißer Schrift links der Slogan „passion for precision“ und rechts der Firmenname „fraisa“ in einer ovalen Umrahmung. Die Architektur ist klar und geradlinig, mit weißen Fassadenelementen und großen Glasfronten, während der helle blaue Himmel eine freundliche, offene Atmosphäre schafft.

Modul 4B trifft Modul 1

Banhoek Consulting identifizierte zwei förderrelevante Maßnahmenpakete: Die neuen Reflow-Lötöfen mit Stickstoff-Recycling und bedarfsgerechter Temperaturregelung (Modul 4B) sowie die Druckluftoptimierung mit Leckagebeseitigung, Druckabsenkung und Frequenzumrichter-Kompressor (Modul 1 – Querschnittstechnologien). Die meisten Betriebe betrachten Lötanlagen und Druckluft als zwei separate Projekte – und vergeben damit die Möglichkeit, beide in einem gemeinsamen Antrag zu bündeln und die Förderquote zu maximieren. Die Förderfähigkeit der Lötöfen selbst war intern nicht bekannt, da Elektronikfertigung nicht zu den klassischen Förderempfängern gezählt wird. Erst die systematische Prüfung durch Banhoek Consulting legte das Potenzial offen. Das Einsparkonzept belegte eine kombinierte THG-Reduktion von 35% – ausreichend für die Premiumförderung.
Das Bild zeigt eine hochmoderne Messstation in einer industriellen Laborumgebung. Im Vordergrund ist ein Präzisionswerkzeug in einer Messmaschine eingespannt, während auf dem Computermonitor daneben eine vergrößerte, detailreiche Aufnahme des Werkzeugs sowie analytische Diagramme und Daten angezeigt werden. Im Hintergrund steht ein Ingenieur in blauen Hemd, der ein Dokument prüft. Die Szenerie vermittelt den Eindruck von Präzision, moderner Technologie und datengetriebener Entwicklung.
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Warum Fertigungsanlagen in der Elektronik EEW-förderfähig sind

Moderne Reflow-Lötöfen arbeiten mit deutlich kürzeren Aufheizzeiten, präziser Zonenregelung und Stickstoff-Kreislaufsystemen, die den Verbrauch des Prozessgases um bis zu 90% reduzieren. Der Stromverbrauch sinkt durch bessere Isolierung und bedarfsgerechten Betrieb um 30–40% gegenüber Altanlagen. Die Druckluftoptimierung – oft unterschätzt – reduziert den Strombedarf des Kompressors um weitere 20–30%. Zusammen qualifizierte die Kombination das Projekt für Modul 4B Premium und Modul 1, mit einer gewichteten Förderquote von 35%.

Ergebnis: Qualität steigt, Kosten sinken

  • Energieeinsparung: 35 % weniger Stromverbrauch – jährliche Kosteneinsparung von ca. 63.000 €.
  • Lötqualität: Neue Öfen reduzieren Defektrate beim Löten um 60 % – weniger Nacharbeit, höhere Ausbeute.
  • EEW-Förderung: 210.000 € Zuschuss (35 % Förderquote auf 600.000 € Investition).
  • Amortisation: Gesamtinvestition amortisiert sich durch Förderung, Energieeinsparung und reduzierte Nacharbeitskosten in unter 4 Jahren.

PROJEKT-STECKBRIEF

EEW-Förderung ist auch für die Elektronikfertigung hochrelevant – besonders wenn Lötanlagen und Druckluft kombiniert angegangen werden. Ohne Förderexpertise bleibt dieses Potenzial in vielen Betrieben unsichtbar.
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Branche: Elektronikfertigung / EMS
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Maßnahme: Neue Reflow-Lötöfen mit Stickstoff-Recycling + Druckluftoptimierung
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EEW-Modul: Modul 1 + Modul 4B (Premiumförderung)
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Investitionsvolumen: 600.000 €
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Fördersumme: ca. 210.000 €
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Energieeinsparung: 35%
Förderbescheid schwarz auf weiß: Mit Banhoek wird aus Antrag Wirklichkeit – professionell, förderfähig, erfolgreich.

Dipl.-Kfm. Markus Pöhlmann

Geschäftsführender Gesellschafter
Banhoek Consulting: Ihre Experten für die EEW-Förderung. Über 100  erfolgreiche Anträge, Erfolgsquote  >95%. Mehr als 30 Mio. € Förderung für unsere Kunden erzielt.   

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