Kostenloser Förder-Check
Case Study Elektronikfertigung

Neue Lötanlage. 35 % weniger Energieverbrauch. 210.000 € Förderung.

Reflow-Löten, Reinigung, Prüftechnik, Druckluft – die Elektronikfertigung ist ein vielschichtiger Energieverbraucher. Besonders ältere Lötöfen arbeiten mit konstant hohen Temperaturen, unabhängig davon, ob gerade Platinen im Durchlauf sind oder nicht.
Was wäre, wenn eine neue Generation energieeffizienter Fertigungsanlagen nicht nur die Produktqualität verbessert, sondern auch staatlich mit bis zu 35% gefördert wird?
Moderne Fertigungsumgebung in der Elektronikindustrie
Technikerin an einer Prüfanlage

Energie in der Elektronikfertigung:
klein, aber oho

Auch wenn Elektronikbetriebe nicht zu den klassischen Schwerindustrieunternehmen gehören, summieren sich die Energieverbräuche erheblich. Reflow-Lötanlagen, Wellenlötmaschinen und Waschstraßen laufen oft im Dauerbetrieb auf hohen Temperaturen. Hinzu kommen Druckluftsysteme mit hohen Leckageverlusten und Klimatisierung für ESD-sensitive Fertigungsbereiche. In der Summe entstehen Stromkosten von oft 150.000–300.000 € jährlich.

Wenn der Lötofen älter wird als die Produkte

Ein mittelständischer EMS-Dienstleister (Electronic Manufacturing Services) mit ca. 200 Mitarbeitern betrieb seit zehn Jahren dieselben Reflow-Lötöfen. Die Anlagen waren technisch noch funktionsfähig, aber verglichen mit der aktuellen Generation erheblich ineffizienter. Gleichzeitig hatte eine Druckluft-Bestandsanalyse ergeben, dass 28 % der erzeugten Druckluft durch Leckagen verloren gingen. Investitionsbedarf war klar – die Förderfähigkeit war es nicht.
Ingenieure planen eine technische Anlage

Modul 4B trifft Modul 1

Banhoek Consulting identifizierte zwei förderrelevante Maßnahmenpakete: Die neuen Reflow-Lötöfen mit Stickstoff-Recycling und bedarfsgerechter Temperaturregelung (Modul 4B) sowie die Druckluftoptimierung mit Leckagebeseitigung, Druckabsenkung und Frequenzumrichter-Kompressor (Modul 1 – Querschnittstechnologien). Die meisten Betriebe betrachten Lötanlagen und Druckluft als zwei separate Projekte – und vergeben damit die Möglichkeit, beide in einem gemeinsamen Antrag zu bündeln und die Förderquote zu maximieren. Die Förderfähigkeit der Lötöfen selbst war intern nicht bekannt, da Elektronikfertigung nicht zu den klassischen Förderempfängern gezählt wird. Erst die systematische Prüfung durch Banhoek Consulting legte das Potenzial offen. Das Einsparkonzept belegte eine kombinierte THG-Reduktion von 35% – ausreichend für die Premiumförderung.
Messdaten zum Energieverbrauch auf einem Monitor
Auswertung von Energiedaten für den EEW-Förderantrag

Warum Fertigungsanlagen in der Elektronik EEW-förderfähig sind

Moderne Reflow-Lötöfen arbeiten mit deutlich kürzeren Aufheizzeiten, präziser Zonenregelung und Stickstoff-Kreislaufsystemen, die den Verbrauch des Prozessgases um bis zu 90% reduzieren. Der Stromverbrauch sinkt durch bessere Isolierung und bedarfsgerechten Betrieb um 30–40% gegenüber Altanlagen. Die Druckluftoptimierung – oft unterschätzt – reduziert den Strombedarf des Kompressors um weitere 20–30%. Zusammen qualifizierte die Kombination das Projekt für Modul 4B Premium und Modul 1, mit einer gewichteten Förderquote von 35%.

Ergebnis: Qualität steigt, Kosten sinken

  • Energieeinsparung: 35 % weniger Stromverbrauch – jährliche Kosteneinsparung von ca. 63.000 €.
  • Lötqualität: Neue Öfen reduzieren Defektrate beim Löten um 60 % – weniger Nacharbeit, höhere Ausbeute.
  • EEW-Förderung: 210.000 € Zuschuss (35 % Förderquote auf 600.000 € Investition).
  • Amortisation: Gesamtinvestition amortisiert sich durch Förderung, Energieeinsparung und reduzierte Nacharbeitskosten in unter 4 Jahren.

PROJEKT-STECKBRIEF

EEW-Förderung ist auch für die Elektronikfertigung hochrelevant – besonders wenn Lötanlagen und Druckluft kombiniert angegangen werden. Ohne Förderexpertise bleibt dieses Potenzial in vielen Betrieben unsichtbar.
Eine aktivierte Checkbox
Branche: Elektronikfertigung / EMS
Eine aktivierte Checkbox
Maßnahme: Neue Reflow-Lötöfen mit Stickstoff-Recycling + Druckluftoptimierung
Eine aktivierte Checkbox
EEW-Modul: Modul 1 + Modul 4B (Premiumförderung)
Eine aktivierte Checkbox
Investitionsvolumen: 600.000 €
Eine aktivierte Checkbox
Fördersumme: ca. 210.000 €
Eine aktivierte Checkbox
Energieeinsparung: 35%
Stromleitungen als Symbol für Energiekosten

Drei Perspektiven auf diesen Fall

Was bedeutet dieser Förderfall konkret aus den drei Sichten, die in jedem Investitions-Projekt am Tisch sitzen?
FÜR DIE GESCHÄFTSFÜHRUNG

Cashflow und Wirtschaftlichkeit

Learn More
FÜR DIE WERKSLEITUNG

Umsetzung ohne Betriebsstörung

SMT-Linie ist hochsensibel – Umstellung erfolgt in der Sommerpause, alte Anlage bleibt 4 Wochen verfügbar als Backup. Lastgang-Messung im laufenden Betrieb ohne Beeinträchtigung der Qualitätssicherung.
Learn More
FÜR DEN ANLAGEN-/MASCHINEN-VERTRIEB

Closing-Argument statt Rabatt

SMT- und Reflow-Anlagenhersteller haben hier ein starkes Argument: Lötanlagen mit Stickstoff-Kompensation oder Vakuum-Technologie sind förderfähig – einfache Standard-Geräte nicht. EEW wird zum technischen Differenziator.
Learn More

Dipl.-Kfm. Markus Pöhlmann

Geschäftsführender Gesellschafter
Gründer von Banhoek Consulting, heute Teil von PNO Innovation. Über 100 erfolgreiche Förderanträge zur Forschungszulage, Erfolgsquote über 95 %. Jetzt bringen wir diese Erfahrung in die EEW-Förderung ein.

Prüfen Sie jetzt Ihr EEW-Förderpotenzial

Kostenloser Förder-Check: 30 Minuten per Teams, danach kennen Sie Modul, Förderquote und Zuschuss in Euro.